Matthias Hürten ist ein autodidaktischer Maler, der sich der abstrakten Kunst verschrieben hat und eine von Experimentierfreude und eigener Technik geprägte Praxis entwickelt hat. Seine Gemälde entstehen aus innerer Motivation und vermitteln Unmittelbarkeit sowie Authentizität. In neueren Arbeiten setzt sich Hürten mit aktuellen globalen Krisen auseinander. Prägende Begegnungen mit dem „Neumarkt der Künstler“ in Köln in den späten 1960er-Jahren und eine konzentrierte Ausstellung von Lucio Fontanas Werken beeinflussten seine künstlerische Ausrichtung maßgeblich, ebenso wie die Ausstellung „Westkunst“ in Köln.