Georges Dumas schafft hochgradig figurative Werke, die er als „Paintographies“ bezeichnet. Dabei verbindet er Fotografie, digitale Kunst und Acrylmalerei in einem detaillierten, vielschichtigen Prozess. Indem Dumas seine fotografierten Modelle digital in virtuelle Skulpturen verwandelt, ersetzt er ihre Haut durch mineralische Materialien und thematisiert so den Fluss der Zeit sowie die Verletzlichkeit des menschlichen Körpers. Sein Ansatz vereint unmittelbare visuelle Klarheit mit einer komplexen, technisch anspruchsvollen Komposition.